Überblick und Eindruck


Am Mittelmeer zwischen Neapel und Salerno: die berühmte und malerische Amalfiküste. (Foto: ENIT) Kampanien Amalfitana Süditalien süditalienisch Costa Mittelmeer
Am Mittelmeer zwischen Neapel und Salerno: die berühmte und malerische Amalfiküste. (Foto: ENIT)

Die Amalfiküste, südlich von Neapel am Golf von Salerno gelegen, ist eines der romantischsten Reiseziele in Italien, eine Sinfonie von Farben und Formen, die weltweit ihresgleichen sucht.

Atemberaubende Ausblicke von der Steilküste auf das tiefblaue Meer, ein Bummel durch die in Terrassen angelegten malerischen Orte, gemütliche Wanderungen durch Weinberge und Olivenhaine, Ausflüge in die Berge des Hinterlandes (bis zu 1.400 m hoch!) mit Schluchten und schroffen Zacken, oder erholsame Nachmittage in einer kleinen Bucht, wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt... - wer kommt da nicht schon zu Hause ins Träumen?

Italien Badeurlaub Capri Neapel
Der heitere Küstenort Amalfi.
Sentiero degli Dei Amalfiküste Süditalien
Unterwegs auf dem Sentiero degli Dei, dem schönsten Wanderweg der Amalfiküste

Der Reiz der Landschaft liegt vor allem in dem einmaligen Wechselspiel von blauem Meer, lebhaften Küstenorten und wildzerklüfteter Steilküste. Schon die Griechen und Römer konnten sich dieser Schönheit nicht entziehen, allerdings war die Gegend über Jahrhunderte nur vom Meer aus oder über Bergpfade zu Fuß erreichbar.

Amalfi gab der gesamten Küstenregion den Namen. Hier entstand im 10. Jahrhundert die erste Seerepublik Italiens mit weitreichenden Handelsbeziehungen, die erst ins wirtschaftliche Abseits geriet, als Pisa und Genua mächtiger wurden. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert jedoch gehörte die Amalfiküste zu jeder großen Italienreise, vor allem seit der Bau der Küstenstraße 1857 die Erschließung vorantrieb. Damals wurde die Amalfiküste schnell bekannt und Künstler und Intellektuelle aus ganz Europa ließen sich hier nieder. Kurvig und stellenweise sehr eng, mit überhängenden Felsvorsprüngen und steilen Abstürzen, gilt die Küstenstraße als eine der schönsten der Welt.

Ein Paradies für Aktivurlauber: gut markierte Wanderwege, alte Eselspfade und wenig befahrene Nebenstraßen eröffnen Wanderern und Radfahrern die ländliche Seite der „Amalfitana“.

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