Sonnenverwöhnter Küstenort am Capo Sottile
Im Osten des Capo Sottile, dem südlichsten Ausläufer des Monte S. Angelo a Tre Pizzi, gelegen, gehört Praiano zu den sonnenverwöhntesten Orten der ganzen Amalfiküste.
Die Häuser des Ortes liegen oberhalb und unterhalb der Küstenstraße verstreut und sind von terrassierten Zitronengärten umgeben.
Das auch das „weiße Dorf“ genannte Praiano erstreckt sich über insgesamt hundert Höhenmeter und geht fließend in die Nachbarortschaft Vettica Maggiore über.
Schon die Dogen von Amalfi ließen sich von der Schönheit des Küstendorfes verzaubern und legten ihre Sommerresidenz hierher.
Einstmals berühmt war der Ort außerdem für seine Seide- und Garnproduktion.
Heute lockt das vom Massentourismus verschont gebliebene Dorf mit malerischen Sonnenuntergängen und wunderbaren Aussichten auf die Costiera.
Die herrliche Majolikakuppel der Kirche S. Gennaro im Nachbardorf Vettica Maggiore ist weithin sichtbar und beeindruckt im Inneren mit sehr gut erhaltenen Dekorationen.
Das Zentrum von Praiano hingegen bildet die Pfarrkirche S. Luca aus dem 16. Jahrhundert, die ein Majolika-Fußboden ziert und in der zahlreiche Gemälde des Künstlers Giovanni Bernardo Lama bewundert werden können.
An den östlichen Ausläufern Praianos befindet sich am Ende einer tiefen Schlucht die idyllische Fischersiedlung Marina di Praia.

Hier kann man es sich am schönen Badestrand oder in den einladenden Fischlokalen gut gehen lassen.
Außerdem werden Bootsexkursionen angeboten, um die umliegende Küste mit den eindrucksvollen Grotten „Grotte di Suppraiano“ und „Grotta dell’Africana“ zu entdecken.