
Uno dei borghi più belli d’Italia
Den meisten Reisenden unbekannt, liegt das kleine Bergdorf Albori am östlichen Rand der Amalfiküste. Der Hektik des für seine Keramik bekannten Nachbarortes Vietri Sul Mare hat Albori Beschaulichkeit und ursprüngliches Dorfleben entgegenzusetzen. Völlig zu recht wird das auf dreihundert Metern gelegene Dorf als „uno dei borghi più belli d’Italia“– einer der schönsten Orte Italiens – bezeichnet.


Häuser in lebhaften Farben, kleine verwinkelte Stufengässchen, eine idyllische Dorfpiazza und nicht zuletzt fantastische Aussichten auf das Meer und die Amalfiküste nehmen den Besucher gefangen. Das beschauliche Bergdörfchen ist ideal für all diejenigen, die die Costiera Amalfitana von ihrer ruhigen Seite erleben möchten.
Die Lage von Albori ist einzigartig: an den Hängen des Monte Falerzio erbaut und mit herrlichem Panorama verbindet das Bergdorf Meer und Berge auf besondere Weise. Der nächste Sandstrand ist nur etwa drei Kilometer entfernt und kann über einen Treppenweg zu Fuß erreicht werden. Zentrum des Ortes ist die idyllische Dorfpiazza mit der Kirche Santa Margherita, in der man kostbare Fresken neapolitanischer Schule bestaunen kann.
Ursprünge
Die Ursprünge von Albori, das Anfang des neunten Jahrhunderts erstmals erwähnt wird, scheinen am Meer zu liegen. Die späteren Bewohner des Ortes flohen vor den Angriffen der Sarazenen vom Meer hinauf in die Berge und in den Schutz des Monte Falerzio, wo sie das Bergdorf gründeten.
Bis heute hat sich Albori seine ursprüngliche mediterrane Architektur bewahrt – die farbenfrohen Häuser dienten den Seefahrern einst dazu, nach langer Zeit auf dem Meer den Heimatort schon von weitem wiederzuerkennen.
Kulinarisches
Für den Ort typische Gerichte sind die „Penne alla cuppitiello“, deren Soße aus saisonalem Gemüse zubereitet wird, und die „palle di ciuccio“, süßsaure Kartoffelkroketten. Ein wunderschönes Panorama und kulinarische Köstlichkeiten bietet das Restaurant „Garden“ am Ortseingang von Albori.
